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1162 Unterschriften für den Dorfplatz Siebnen

application/pdf MAZ_2012-07-17 Petition Uebergabe.pdf (50,6 KiB)

Blog: Ihre Meinung zur Jahrhundert-Chance

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Kommentar von Meier |

Hallo Zusammen

So wieder etwas gehört über den Dorfplatz?
Oder ist das nicht mehr so aktuell?

Kommentar von B.M. (Exil-Siebner) |

Das Projekt Dorfplatz Siebnen bringt vor allem für die Initianten Vorteile:
-Die drohende Wertminderung aufgrund der Zonenplanrevision soll gestoppt werden (gelang ja erfolgreich, wenn auch nur sehr knapp)
-Die Kundenabwanderung aufgrund der nach Osten verschobenen Einkaufsmeile kann (vielleicht) gestoppt werden.
-Alle anderen Siebner haben nur das Nachsehen: Allen voran die Anwohner der äusseren Bahnhofstrasse.

Meine Lösung lautet:
Am Ortseingang Siebnen-Galgenen wird der Durchgangsverkehr in einen Tunnel unter dem Dorf verlegt und kommt in der Bettnau zum Vorschein. Unterirdischer Kreisel mit Verzweigung ins Wägital und Richtung Bahnhof/Wangen bzw. Autobahnzubringer.

Der Durchgangsverkehr in Siebnen muss aufgehalten bzw. verunmöglicht werden.

Und vor allem muss das Bevölkerungswachstum in Siebnen gestoppt werden. Mehr Menschen = Mehr Verkehr!

Kommentar von Georg Hegner |

2 weitere Gründer für die Umleitung der Hauptsrasse in der Kreuzstrasse:
- Aus meiner Sicht lohnt es sich nicht, einen Dorfplatz zu bauen, um welchen sich an manchen Zeiten Verkehrsstockungen bilden (weil der Grosskreisel eigentlich nur das Problem bei der Kreuzung an der Wägitalstrasse entschärft).
- Bei einer Umleitung der Hauptstrasse (und einer Reduktion des Tempolimits auf der Glarnerstrasse und das Aufstellen eines Absperrgitter vor der Äusseren Bahnhofstrasse) wird dafür gesorgt, dass der Kern erheblich verkehrsberuhigt wird -> die Strassen können verkleinert werden, sodass es Platz für Velostreifen gibt und eventuell gibt es noch genügend Platz, dass die Glarnerstrasse zu einem "semi"- Dorfplatz wird.

Kommentar von Georg Hegner |

Der Engpass bei der Bären-Kreuzung wird hier nicht eliminiert, sie wird nur verschoben, und zwar zum Grosskreisel. Das Eliminieren des Engpasses ist schwer, weil der Verkehr vom Bahnhof gleich bei zwei Kreuzungen stehen bleibt: Zuerst beim Kirchweg und dann bei der neuen Brücke des Grosskreisels. Das Problem ist, dass der Grossteil des Verkehrs dort Richtung "Zürich" fahren wird und dass der Verkehr der Bahnhofstrasse zur Spur Richtung "Zürich" -> 14000 + (ich schätze) über 4000 Autos werden an einer Stelle kurzzeitig fahren, was heisst, dass der Verkehr nicht verflüssigt wurde.

Aus meiner Sicht gibt es langfristig gesehen nur eine Lösung gegen das Verkehrsdilemna in Siebnen: Der ganze Verkehr wird von Galgenen direkt in die Kreuzstrasse eingeleitet (was zur Verkehrsberuhigung des Kerns führen wird) und der Verkehr fährt dann auf der zweispurigen Strasse "Autobahnanschluss Siebnen" weiter. Die Fragen hier sind bloss: "Gibt es weniger Kunden für die Geschäfte an der Einkaufsmeile und sie ziehen aus?" und "Werden die Bewohner an der Kreuzstrasse einverstanden sein?"

Kommentar von Pietro Imhof |

Liebe Familie Diethelm, Siebnen
Ich teile Ihre Ansicht, dass das Verkehrsaufkommen in Siebnen sehr hoch ist und der Ausweichverkehr durch die äussere Bahnhofstrasse in den vergangenen 2 Wochen eine Zumutung für die Schüler, Kindergärtler, Fussgänger und Fahrradfahrer in den angrenzenden Wohnquartieren ist.
Seit einiger Zeit ist die Bahnhofstrasse im Zentrum von Siebnen gesperrt. Das Verkehrsaufkommen in Siebnen ist sehr hoch und der Ausweichverkehr durch die äussere Bahnhofstrasse war vor allem in den vergangenen 2 Wochen für die Schüler, Kindergärtler, Fussgänger und Fahrradfahrer in den angrenzenden Wohnquartieren eine echte Zumutung. Bald ist die Baustelle neben der Kantonalbank wieder aufgehoben und der Verkehr fliesst wieder in seinen alten Kanälen. Aber die Grundproblematik bleibt.
Wir von der Unternehmervereinigung Siebnen haben uns durch Eingaben zum Richtplan Siebnen und in Mitwirkergesprächen bei den drei Gemeinden wiederholt für die Erarbeitung eines Verkehrskonzepts für ganz Siebnen eingesetzt. Mit unseren Themenabenden haben wir unsere Mitglieder und die Öffentlichkeit zum Thema Richtplan Siebnen informiert. Speziell am Themenabend vom 22. Oktober 2012 haben wir unsere Idee eines Verkehrskonzepts Siebnen vorgestellt und diskutiert.
Vorteile dieser Verkehrskonzept-Idee sind:
• Durch die direkte Einleitung der Bahnhofstrasse in den Grosskreisel wird das Problem der Bärenkreuzung eliminiert.
• Durch die Verbindung von der Glarnerstrasse (Migrol) zur Bahnlinie, und von dort zum Bahnhof, wird die äussere Bahnhofstrasse entlastet (auch während des Jahrmärts) und kann zur 30-er Zone gestaltet werden.
• Die Verbindung von der Glarnerstrasse zur Bahnlinie wird später bis zum Autobahnanschluss Siebnen (= Wangen Ost) verlängert werden.
• Durch die direkte Einleitung der Bahnhofstrasse in den Grosskreisel und die Schliessung der Bärenkreuzung kann der obere Teil der Bahnhofstrasse zur Begegnungszone gestaltet werden. Damit kommt Siebnen zu einem attraktiven Dorfplatz.
• Der Verkehr in der oberen Bahnhofstrasse wird beruhigt.
• Die Wohnqualität mitten in Siebnen wird erhöht.
• Die Begegnungszone kann als Dorfplatz für Fasnacht, Markt oder Konzerte genutzt werden.
• Angebotsplatz für attraktive Geschäfte und Arbeitsplätze wird gestärkt.
• Begegnungszone fördert den Kontakt unter den Menschen.
Der Grosskreisel Siebnen wird den Verkehr verflüssigen. Er löst aber nicht alle Verkehrsprobleme in Siebnen. Die nächsten Engpässe und Schwachstellen sind absehbar. Die Bärenkreuzung ist solch ein Engpass. Es braucht weitere verkehrsplanerische Massnahmen in und um Siebnen. Besonders für die Fabrikstrasse und die äussere Bahnhofstrasse braucht es flankierende Massnahmen zur Verkehrsberuhigung. Hätte die direkte Einleitung der Bahnhofstrasse in den Grosskreisel schon heute bestanden, wäre das Verkehrchaos der vergangenen zwei Wochen in Siebnen schon gar nicht entstanden.
Diese Idee eines Verkehrskonzepts Siebnen haben wir auch in der Dezember Ausgabe des Siebnerblitzes veröffentlicht. Die mehr als 1‘000 Bürgerinnen und Bürger, welche die Petition zu Gunsten des Dorfplatzes Siebnen vor einem Jahr unterzeichnet haben, erwarten, mit uns zusammen, ein konstruktives Konzept unserer Kommunalbehörden.
Liebe Familie Diethelm, sie sehen, sie sind nicht allein im Kampf für eine Verbesserung der Verkehrssituation in Siebnen. Die Lösung kann nicht ein Flickenteppich sein. In einem gut durchdachten Verkehrskonzept für Siebnen hat auch der Dorfplatz Siebnen seinen Platz. Wir lösen unser Verkehrsproblem nicht, indem einzelne Wohnquartiere und Interessengruppen gegeneinander ausgespielt werden. Vielmehr müssen wir unsere positiven Kräfte sammeln und uns gemeinsam für ein gutes Verkehrskonzept einsetzen. Wollen auch Sie sich informieren und mitdiskutieren? Die Gelegenheit dazu bietet sich am nächsten Themenabend „Richtplan Siebnen“ vom 15. April 2013 um 19:00 im Kronensaal Siebnen. Anmeldungen per E-Mail erwünscht unter info@uvsiebnen.ch. ich würde Sie gerne an diesem Abend begrüssen.

Pietro Imhof
Präsident der Unternehmervereinigung Siebnen

Kommentar von H. aus Buttikon |

Das ganze Konzept ist eine sehr gute und lobenswerte Initiative der Bürger von Siebnen! ABER...

Ich möchte anmerken, dass die Bürger in näherer Zukunft grössere und drastische Probleme in der Gemeinde Schübelbach antreffen werden. Leser der heutigen Ausgabe des March-Anzeigers haben hoffentlich verstanden, wie dramatisch die entwicklung und die falsche Politisierung/Planung der Gemeinde ist ! Das Stichwort müsste lauten: Schübelbach ignoriert Abstimmung auf Bundesebene !

Kommentar von Fam. Diethelm |

Kein Dorfplatz an der Bahnhofstrasse in Siebnen !

Gerade in diesen Wochen wird deutlich was passiert wenn die Bahnhofstrasse in Siebnen bei der Einfahrt in die Glarnerstrasse gesperrt wird (ohne Dorfplatz, wegen einer Baustelle bei der Kantonalbank): Verkehrchaos total - trotz Verkehrsregelung !

Wir haben an der äusseren Bahnhofstrasse schon lange mehr als genug motorisierten Verkehr und schlucken bereits am Siebner Märt und an der Fasnacht den ganzen Durchgangsverkehr. Wir wollen unter keinen Umständen auch noch ganzjährig den Verkehr von der Bahnhofstrasse erdulden. Die Wohnqualität in den angrenzenen Wohnquartieren hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert und es scheint niemanden zu interessieren, dass die äussere Bahnhofstrasse für den Langsamverkehr von grosser Bedeutung ist. Schüler, Kindergärtner, Fahrradfahrer, Familien mit kleinen Kindern, Fussgänger zum Bahnhof, etc. benutzen alle diese Strasse mit nur einem Trottoir und ohne Radwege. Und gleichzeitig gibt es immer mehr PW's- und LKW's die sich oft rücksichtlos gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern verhalten.
Der Dorfplatz soll woanders gebaut werden - oder es braucht zuerst ein (erfolgreich realisiertes !) übergeordnetes Gesamtkonzept für ganz Siebnen - schauen Sie doch nur mal bis nach Lachen !. Der Infarkt ist bereits Tatsache - die "Flickwerke" wie der neue Grosskreisel nur punktuelle Lösungen.
Wir werden uns mit allen Mitteln gegen einen Dorfplatz an der Bahnhofstrasse zur Wehr setzen.

Kommentar von Robert Freudenmann |

Die Idee ist bestechend gut.
Leider wird es sein, wie im Kanton Schwyz üblich: Man lässt lieber das Dorfbild verlottern, als für so etwas einen Rappen die Steuern zu erhöhnen. Dass der schönste Platz des Kantons als Parkplatz verwendet wird (Schwyz) zieht sich leider durch alle schwyzer Dörfer. Siebnen wird keine Ausnahme sein..

Kommentar von Lorenz Hahn |

Liebe Familie Mächler, Siebnen
Besten Dank für Ihren Blog-Eintrag vom 9.7.2012. Ich teile Ihre Ansicht, dass das Verkehrsaufkommen in Siebnen sehr hoch ist und die Lebensqualität im Dorf einschränkt. Daher ist es wichtig, dass darüber diskutiert wird. Ihr Blog-Eintrag ist ein Beitrag dazu. Mit Wangen Ost wird es nun aber ganz sicher sehr viel schneller vorwärts gehen, als Sie es befürchten. Die heutige Mitteilung im March Anzeiger zeigt klar, dass nun der Kanton das Heft in der Hand hat. Und die Einleitung der Bahnhofstrasse direkt in den Grosskreisel bringt dann auch für den Ortsteil Siebnen-Schübelbach eine spürbare Verbesserung, und dazu erst noch einen verkehrs-beruhigten Dorfplatz mitten in Siebnen. Die Unterschriftensammlung hat klar gezeigt, dass der Dorfplatz ein ganz grosser Wunsch der Bevölkerung ist. Wenn wir alle am gleichen Strick ziehen, dann gelingt uns das.

Kommentar von Fam. Mächler, Siebnen |

Die Realität sieht leider anders aus und das Verkehrskonzept mit dem neuen Dorfplatz ist Wunschdenken und die Nachteile für andere Dorfteile überwiegen !

Siebnen erstickt nicht erst seit kurzem im Strassenverkehr. In Stosszeiten sind die Hauptstrassen schon seit vielen Jahren verstopft und bringen Gestank und Lärm ins Dorf. Besonders für Familien und Rentner ein Graus wenn man zu Fuss oder mit dem Fahrrad zum einkaufen geht. Ein Grund für diesen Zustand muss wohl die Aufteilung auf drei politische Gemeinden sein. So wurde in Siebnen-Galgenen im Bereich vom Schulhaus bereits vor langer Zeit eine Tempo 30 Zone realisiert und die Strasse für Schüler und Langsamverkehr sicherer gemacht. Und auch der neue Grosskreisel kommt primär dem Galgener Dorfteil zu Gute weil er Entlastung für die Büel-, Stalden- und vor allem Wägitalstrasse bringt.

Andere Zufahrtsstrassen in die Glarner Hauptstrasse wurden in der Planung nicht berücksichtig, die befinden sich eben auf Schübelbachner bzw. Wangner Gemeindegebiet. Der neue Dorfplatz bringt nur punktuell eine Beruhigung aber anderenorts (wie bereits erwähnt auf der äusseren Bahnhofstrasse, Chromenstrasse, Mühlestrasse, Adlerstrasse) entsprechend Mehrverkehr. Eine Temporeduktion auf 30 km/h bzw. Strassen im Einbahnverkehr scheint in Wangen und Schübelbach kein Thema zu sein, nicht mal im Bereich von publikumsintensiven Anlagen wie Schulhäusern und Bahnhöfen. Gerade entlang der äusseren Bahnhofstrasse wo in den letzten 15 Jahren kräftig gebaut und Wohnraum geschaffen wurde gibt es lediglich eine "Billig-Lösung" mit ein paar „Pfosten“ und drei Fussgängerstreifen im Bereich vom Schulhaus MPS bis zum Bahnhof. Diese „behindern“ zwar teilweise den Verkehrsfluss, Raser haben aber weiterhin „freie Fahrt“ (oft auch mal mit 100 km/h anstatt 50 km/h !) und auch weil der Rechtsvortritt von allen Zufahrstrassen gegenüber der äusseren Bahnhofstrasse aufgehoben wurde.
Der erwähnte Autobahnzubringer ist in utopisch weiter Ferne und dürfte noch 20 – 30 Jahre auf sich warten lassen, denn da müssen die betroffenen Bauern Land abtreten, was heute wohl kaum im Interesse der Landbesitzer sein dürfte. Im Masterplan vom Kt. SZ hat dieser Zubringer bzw. Autobahnanschluss Wangen-Ost nur „B-Priorität“ und andere Verkehrsprojekte (z.B. Kernentlastung in Lachen) sind A-Priorität und werden zuerst realisiert. Mit dem Ausbau des Bahnangebots Siebnen auf Viertelstundentakt, davon halbstündliche Schnellzugsverbindungen nach Zürich bereits ab 2014 wird bald noch mehr Zufahrts-Verkehr generiert werden der sich schon bald auch noch neben Schülern, Radfahrern und Fussgängern die enge Zufahrtswege zum Bahnhof teilen werden.

Es braucht also erst ein (Gemeinde-) übergeordnetes Verkehrskonzept für unser ganzes Dorf. Damit es (verkehrs-) sicherer wird und sich die Wohn- und Lebensqualität nicht noch mehr verschlechtert. Verkehrsfreie Dorfplätze können entsprechend integriert werden, sobald die anderen Verbindungsstrassen verkehrsberuhigt sind. Ein (neidischer) Blick nach Lachen zeigt an gutem Beispiel wie der Dorfkern vom Individualverkehr mit fast Flächendeckenden Tempo 20 und 30 Zonen bzw. ganz verkehrsfreie Plätze noch das wohnen/arbeiten/einkaufen auf kleinem Raum möglich gemacht wird. Aber das ist halt eben nur eine einzige politische Gemeinde...

Fam. Mächler, Siebnen

Kommentar von Lorenz Hahn |

Das Konzept für einen staufreien Verkehrsfluss in Siebnen
Das Verkehrskonzept Siebnen für den rollenden Individualverkehr besteht aus folgenden 4 Elementen:
a) Der Grosskreisel Siebnen: bereits beschlossen, Baubeginn im Frühling 2013, betriebsbereit ab 2014
b) Der geplante Dorfplatz mit Fussgängerzone mitten im Dorf Siebnen. Die Bahnhofstrasse wird direkt in den Grosskreisel eingeleitet. Die chronische Stau-Kreuzung beim „Bären“ wird aufgehoben
c) Die äussere Bahnhofstrasse soll nur noch im Einbahnverkehr und mit Tempo 30 geführt werden. Damit werden der Schulweg zur Mittelpunktschule und die Quartierstrasse geschützt
d) Die geplante Zubringer-Strasse zum Autobahn-Vollanschluss „Wangen Ost“ führt über den Bahnhof Siebnen-Wangen und stellt damit die direkte Verbindung zum öV-Drehkreuz sicher.
Das Konzept ist auf der Homepage www.dorfplatz-siebnen.ch > Das Verkehrskonzept für Siebnen und Umgebung dokumentiert und kann dort auch heruntergeladen und ausgedruckt werden. Damit alle 4 Elemente dieses Verkehrskonzeptes umgesetzt werden, sollen jetzt Unterschriften für den Dorfplatz und die damit verbundene Einleitung der Bahnhofstrasse direkt in den Grosskreisel gesammelt werden. Von einer Bürgergruppe wurden bereits Unterschriften für das Element „äussere Bahnhofstrasse“ gesammelt. Wir hoffen alle, dass das überzeugende Konzept für Siebnen vollständig mit allen 4 Elementen realisiert wird, in sehr naher Zukunft.
Lorenz Hahn, Siebnen

Kommentar von Fam. A. Kessler |

Leider Nein !

So schön und sinnvoll ein ruhiges Plätzchen im Zentrum von Siebnen auch wäre, die Folgen für andere Dorfbewohner wären noch mehr Verkehr. Darum können wir das Projekt an der Bahnhofstrasse nicht unterstützen. Wir haben an der äusseren Bahnhofstrasse schon lange mehr als genug (schwer) motorisierten Verkehr entlang von Wohnquartieren, Schulhäusern, Bahnhof. Viele Autos und Motorräder halten sich nicht an die Höchstgeschwindigkeit und rasen hier durch (wie eine andere Dame bereits in diesem Blog korrekt angemerkt hat) und auch Schwerverkehr für Holzverlad, Denner, BVM, Milchtransporte etc. quält sich neben Schülern, Kindergärtnern, Rentern und Radfahrern auch noch durch die äussere Bahnhofstrasse. Der neue Dorfplatz Siebnen generiert für uns Mehrverkehr weil aus Richtung Wangen/Tuggen der Umgeg zu den Einkaufszentren Aldi, Ottos, Coop, Migros, Denner über den Grosskreisel in Siebnen-Galgenen zu umständlich wird. Solange der neue Zubringer von der Migrol Tankstelle zum Bahnhof und später zur A3 (Wangen-Ost) nicht gebaut und die äussere Bahnhofstrasse endlich für den Langsamverkehr verkehrsberuhigt ist (30-er Zone, wie das z.B. Lachen und Pfäffikon zum Bahnhof vorbildlich umgesetzt haben) sind wir gegen eine neue Verkehrsführung der Bahnhofstrasse vie Grosskreisel Siebnen-Galgenen.
Das (grosse) Verkehrsproblem in Siebnen muss endlich übergeordnet angepackt werden. Der Grosskreisel mag das Problem an der Kreuzung zur Wägitalstrasse zwar entschärfen, generiert aber andererseits Mehrverkehr für die enge Mühlestrasse. Linksabbieger eben aus den beiden Bahnhofstrassen in die Glarnerstrasse werden erst dann nur noch rechts abbiegen und einen besseren Verkehrsfluss garantieren, wenn sie über einen Kreisel schnell wieder in die andere Richtung fahren können und das Linksabbiegen entsprechend verboten wird. Vielen Dank !

Kommentar von E. Diethelm |

ich hoffe sehr, dass der Gemeinderat diese Vision prüft und im Interesse für Siebnen, für die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer die täglich durch dieses Verkehrspuff müssen, aktiv mitgestaltet und vorantreibt.
Wenn nicht jetzt wann dann?

Kommentar von Knobel Stefan |

Ich war am letzten Montag (24.10.2011) an der Veranstaltung des HGV Siebnen über die Idee (oder noch besser über die Initiative) Dorfplatz-Siebnen.

Die Initianten sind überzeugend - die Fakten die sie auf den Tisch legen sind es auch.

Löblich war, dass Vertreter des Gemeinderates anwesend waren und mitdiskutiert haben. Was zu hoffen ist, dass sich der Gemeinderat irgendeinmal von der Idee anstecken lässt. Das ist offenbart noch nicht geschehen. Die Gründe dafür konnte ich nicht erfahren. Sollte der Gemeinderat sich - aus welchen Gründen auch immer - gegen die Initiative aussprechen, erwarte ich dass er einen besseren Vorschlag präsentiert. Dagegen sein ist keine Alternative.

Kommentar von Marion Natsch |

Von mir aus könnte man mit der Umsetzung sofort beginnen, denn dass
es mit der Verkehrsüberlastung in und um Siebnen nicht so weitergehen kann, ist klar. Aufstockung diverser Gebäude finde ich gar nicht gut, das Dorfbild sollte unbedingt erhalten bleiben und viereckige "Flachdach-Klötze" analog "Tischmacherhof" sollten nicht bewilligt werden. Eine Autobahnausfahrt Wangen wäre längst überfällig und Platz hätte es auch genug.
Mein Wunsch: im Dorf mehr Grünflächen
und Bäume. Auf was ich mich freue: dass die Äussere Bahnhofstrasse eine Einbahnstrasse werden soll (30er-Zone ??!!), mit der Hoffnung, dass die Raser nicht mehr rasen können!!

Kommentar von Hans-Peter Gschwend |

Als regelmässiger Pixi-Taxi-Fahrer hole ich den Taxi in der Siedlung Weidstrasse ab. Damit ich nicht ins Verkehrsschlamassel von Siebnen fahren muss, mache ich regelmässig den Umweg über Wangen. So führt mein Weg öfters über Bhf. / Schulhaus zum APH Stockberg. Die Zeit reicht manchmal nicht, bis zu 10 Min. an den Kreuzungen zu warten..!!! Ich begrüsse diese Gesamtlösung sehr. Bravo!

Kommentar von R. Kessler |

Bitte nicht zugepflastert. Grüne Flächen währen klasse. Wohlfühlen mitten in Siebnen.

Ich findet das en super Idee.

Kommentar von Martin Schwyter |

Auch ich finde, dass in Siebnen ein Dorfplatz nicht schaden würde, zuvor müssten aber alle Verkehrsknotenpünkte beseitigt werden, da es mit dem Grosskreisel nur eine Verlagerung gibt. Es braucht einen zusätzlichen Autobahnanschluss.

@ Familie Gull.
Es gibt in Siebnen ein rauchfreies Kaffee welches auch am Sonntag geöffnet hat. Allerdings ist es so dass das Rauchverbot wohl noch einige Lokale zum schliessen zwingt. So auch unseres. Die Idioten welche alles Bevormunden und vergesetzlichen möchten, merken nicht dass Sie die Wirtschaft zerstören.

Kommentar von Rafael Strehler 5. Klasse |

Vielleicht bin ich zur Zeit der jüngste Blog-Eintrager. Ich freu mich auf eine Zukunft meines Dorfes mit DORFPLATZ: mehr Platz zum spielen!!! Aber bitte keine Pflastersteine ,ich fahre nämlich Wave Board!!! Eine COOLE Idee !!!

Kommentar von Familie Gull-Fischer |

Es wäre wirklich toll, im regionalen Zentrum Siebnen einen schönen, verkehrsfreien Platz zu haben, um zu Flanieren und Verweilen mit gemütlichen Strassen-Cafés und Einkaufsmöglichkeiten. Heute gibt es nur noch den "Spielplatz" (Spielweg) welcher aber ausser zum Spielen für Kinder (zu weit weg vom Zentrum / Einkaufn) wohl bloss für Siebner Märt, Fasnacht und ähnliche Anlässe genutzt wird. Es gibt unseres Wissens leider auch kein einziges rauchfreies Café das sonntags geöffnet hat.
Der neue Dorfplatz sollte jedoch auf dem heutigen Parkplatz hinter der Kantonalbank erstellt werden, z.B. mit Brunnen / Bäumen / Sitzbänken / Spielplatz. Direkt an der Glarnerstrasse mit so viel motorisiertem Verkehr kann es nicht wirklich eine ruhige Zone geben. Entsprechend sollten die Parkplätze für die Zufahrt mit PW zum neuen Dorfplatz unterirdisch (Parkhaus) verlegt werden und der ganze Abschnitt der Bahnhofstrasse komplett vom motorisierten Verkehr (Ausnahme Rettungsfahrzeuge) befreit werden. Die Anbindung der March-Busse aus den Nachbardörfern und vom Bahnhof soll durch eine neue Haltestelle (als Ersatz der Haltestelle Zentralhof) sichergestellt werden.
Die Post, Migros und Coop liegen aber bekanntlich auf der anderen Seite der Glarnerstrasse ! Darum sollte auch gleich beim Parkhaus eine sichere Unterführung für Fussgänger und Radfahrer vom neuen Dorfplatz zum Spielweg erstellt werden. Damit könnte auch der gefährliche Fussgängerstreifen zwischen Drogerie und okshop entfernt werden...
Wir sind gespannt, ob und was und bis wann letztendlich realisiert werden wird ! Viel Erfolg !

Kommentar von Armin Müller |

Visionen braucht ein Dorf. Ein Dorfplatz für Siebnen wäre ein wunderbare Sache und ist schon lange überfällig.

Kommentar von Gregor Ruoss |

Sehr geehrte Frau Späni,

Dieser "Kompromiss" mit den Stockwerken ist keiner, denn wie sieht es denn mit den Gebäudehöhen aus?

Altes Baureglement: 15m Gebäudehöhe (GH) / 18m Firsthöhe (FH)
Gemeinderatsvorschlag 2009: 10m GH / 14m FH
„Kompromiss“ Vorschlag: 15m GH / 18m FH
Also kein Kompromiss.

Das Verkehrschaos lässt sich leider nicht mit neuen und besser ausgenutzten Überbauungen lösen. Der Grosskreisel lässt wohl die Wartezeit für das Abbiegungen über eine andere Fahrbahn verkürzen, aber das Verkehrsaufkommen unangetastet. Wenn sich alle verantwortlichen Stelle um eine Umfahrung oder einen Autobahnanschluss bemühen würden dann bräuchte es auch keinen Grosskreisel. Dies ist lediglich Symptom Bekämpfung.

In der "Dorfplatz Sache" das gute zu erkennen ist nicht so schwierig, darum wird es wohl auch als PR Vehikel für das kippen der neuen Bauverordnung gebraucht.

Kommentar von Stefan Knobel |

Siebnen ist ein Zentrumsdorf - und braucht ein Zentrum. Ich gratuliere den InnitiantInnen.

Kommentar von Doris Späni |

Beide haben Recht – die Gemeinde Schübelbach, indem sie Anstrengungen unternimmt, ein adäquates Dorfbild für Siebnen, Schübelbach und Buttikon zu bewahren und die Siebner Bürgerbewegung, indem sie den Dorfkern von Siebnen aus der Ortsplanrevision herauslösen möchte. Denn Siebnen soll im Rahmen des Masterplans March als regionales Zentrum gefördert werden.
In Anbetracht dessen sind folgende Ansätze angebracht:
- Gebäudehöhe von 4 Stockwerken – als Kompromiss zwischen 3 und 5 Geschossen (Investoren für die Zukunft sichern – Wirtschaftsförderung!)
- Grosskreisel (Verkehrschaos minimieren)
- Eigener Dorfplatz mit Begegnungszone (Siebeneichen-Platz mit 7 Eichenbäumen?)

Siebnen – Das Siebeneichendorf in der March braucht Visionen mit Weitblick – jetzt und heute!
Nutzen wir solidarisch die Chance – zusammen mit den Gemeindebehörden und den Bürgerinnen und Bürgern von Siebnen! Mit dem bestimmt gemeinsamen Ziel, Siebnen sprichwörtlich «in der Tat» als Regionalzentrum weiter zu entwickeln.

Anmerkung zum Schluss:
Egal, um welche Bewegung es sich handelt – dass bei Initianten (Eigentümer oder Behörde) jeweils auch Eigeninteresse mitspielt, ist verständlich und nachvollziehbar. Wer sonst würde diese Arbeit machen? Wichtig ist, das Wesentliche und Gute für die Allgemeinheit «in der Sache» zu erkennen.

Kommentar von Gregor Ruoss |

Habe gerade diesen Abschnitt gelesen:

"- Der Bund verlangt haushälterischen Umgang mit dem kostbaren Gut Boden und fördern die verdichtetes Bauen in den Dorfkernen"

Und zudem habe ich bei der Überprüfung der Initianten vor allem Grundstückbesitzer gefunden die durch die neue Kernzonenplanung nicht das Maximum an Ertrag erwirtschaften können.

Da muss man extrem aufpassen: Der Gemeinderat versucht nicht um sonst in der Kernzone die Gebäudehöhe zu mindern! Klar werden die Grundbesitzer, Generalunternehmer etc. weniger Geld machen, jedoch besteht die grosse Gefahr dass der Charakter des Dorfs verloren geht (Siehe Pfäffikon). In Siebnen haben wir mit der neuen Migros Überbauung ein Paradebeispiel in wie fern dies schief gehen kann.

Nach der Sichtung der Website komme ich zum Schluss: Hier wird aus Profitgier versucht mit einem Dorfplatz Augenwischerei zu betreiben: Die Grundeigentümer wollen die neue Bauverordnung kippen. Dass das Dorfbild dann leidet scheint egal zu sein.

Dorfplatz ja aber ohne höhere Gebäude! Und wenn die Initianten nicht davon abkommen: Dorfplatz nein.

Kommentar von Philip Cavicchiolo |

Sehr gute Idee, auch wenn ich finde, dass man an gewissen Stellen noch nachbessern muss, aber im grossen und ganzen finde ich es wirklich super. Meine Hoffnung ist, dass wir vielleicht auch einmal eine ruhige Gegend in Siebnen haben, mit ein, zwei Cafés, ein paar kleinen Läden, sodass es in der March noch einmal ein schönes Dorf (neben Lachen) gibt, und wir nicht weiter als angehendes Grossindustriequartier am oberen Zürichsee betrachten werden. Kleiner Denkanstoss noch zum Schluss: Man kann vielleicht versuchen, denn Verkehr dank Autobahn-Anschluss Wangen um das Dorf zu leiten und nur den Verkehr, der ins Dorf muss, zirkulieren lassen, ich will nicht im Café an einer Durchfahrtsstrasse sitzen, das macht keine Spass. Ich wünsche dem Komitee weiterhin viel Erfolg und Kraft für die bevorstehenden Diskussionen. Ganz grosses Danke an alle!!!!!!!!

Kommentar von Loris Barattin |

Eine Ausgezeichnete Idee, endlich eine Chance wieder Bewegung ins Dorf zu bringen und zugleich das heranwachsende Verkehrsproblem einiger massen im Griff zu kriegen. Ich hoffe dass dies zusammen mit dem Grosskreisel so rasch wie möglich realisiert werden kann.
Dem Initiativkomitee einen Dankeschön und viel Erfolg.

Kommentar von Sena Giovanni |

Super Idee, die wirklich weiterverfolgt werden muss! Wieso lassen wir nicht das Volk darüber entscheiden? Hoffe, dass die Idee nicht von einzelnen Personen und Volksvertreter verhindert wird ohne die Siebner gefragt zu haben...!

Kommentar von Kurt Aebi |

Als wir des Kollegiums Nuolen wegen vor 24 Jahren von Wädenswil in die March umgezogen sind, haben wir uns für Siebnen entschieden. Nicht zuletzt, weil sich Siebnen durch einen Dorfkern mit guten Einkaufsmöglichkeiten abhob. Was fehlte war einzig ein verkehrsarmes Zentrum und ein schöner Dorfplatz.
Dem Initiativkomitee gratulieren wir zu seiner Vision und zur Initiative das versäumte nachzuholen und hoffen, ihr Projekt möge nicht dem Kleingeist zum Opfer fallen.

Kommentar von Othmar Büeler |

Interessante, prüfenswerte Idee, und sie muss wachsen und auf allen Ebenen inkl. Politik am gleichen Strick gezogen werden, wenn der Erfolg kommen soll. Hier wurde der Kontakt zu den Ortsparteien und den zuständigen
überparteilichen Verkehrkommission bis Dato noch zuwenig gesucht. Schade, aber so werden die Chancen nicht besser, wenn doch auch primäre Eigeninteressen im Spiel zu schein seien.

Kommentar von Dany Kessler |

Als Organisator von Festen und Anlässen, weiss ich um die Wichtigkeit von Freiräumen mitten im Dorf.
Mit der Umsetzung dieser Jahrhundert-Chance erhalten wir einen Platz, der vom Verkehr befreit und gut erschlossen ist. Dort kann Tradition und Brauchtum gepflegt und Neues entwickelt werden. Diese Chance
möchte ich nicht verpassen.

Kommentar von Werenr Blatter |

Erst im Zusammenspiel mit diesem Projekt macht der Grosskreisel Siebnen Sinn. Bis dato war es lediglich ein Verkehrsbeschleunigungs-Projekt, welches mit grosser Sicherheit mehr Verkehr für das Dorf Siebnen gebracht hätte. Mit der im Projekt geplanten Verkehrsführung kann aber der Dorfkern nachhaltig entlastet werden.
Fazit: mit diesem Projekt kann das Dorf Siebnen nur gewinnen - nutzen wir diese einmalig Chance!!!

Kommentar von Ruoss Otto |

Die Idee ist alt aber immer noch aktuell.
Sie braucht aber Zeit, gesuld und Ausdauer.
Ich wünsche Euch alles Glück, da hiezu nötig ist.

Kommentar von Gisela Hahn Walsh |

Ich bin eine Heimweh-Siebnerin. Ich wohne derzeitig in Dubai, eine wunderbare Stadt, die dank einer Vision und durch Teamwork realisiert werden konnte. Siebnen braucht diesen Dorfplatz, eine Vision, die durch Zusammenarbeit ebenfalls geschaffen werden kann.

Kommentar von Andreas Zehnder |

Als politisch interessierter Bürger freut mich diese Initiative. Bei der Ortsplanrevision gilt es die Chance zu nutzen und die Zukunft zu gestalten. Von den Gemeinderäten Galgenen, Schübelbach und Wangen erwarte ich Offenheit und Gesprächsbereitschaft; denn eine abwehrende Haltung bringt Siebnen nicht weiter.

Kommentar von M.Andreas Bamert |

Mit einem kritischen Auge doch Grundsätzlich sehr positiv überrascht, beobachte ich als regionaler VCS SZ Vorstand sehr interessiert dieses Projekt.
Gespannt warte ich darauf, wie sich durch dieses Projekt die Sicherheit für die Bevölkerung als Fussgänger und Velofahrer sowie die Existenz der örtlichen Detaillisten im Dorfkern von Siebnen weiter verbessert lässt. Denn beides bedeutet viel Lebensqualität für viele Menschen bei uns.

Kommentar von Schnekenbuger Roy |

Als direkt betroffene Liegenschaftsbesitzer freuen wir uns auf diese Dorfplatzgestaltung hoffentlich kommt das bald...
ks-sport Bahnhofstrasse 6 Siebnen